1. Tag – Anreise
Am Flughafen von Odessa werden Sie erwartet und zu Ihrem Hotel gebracht. Je nach Ankunftszeit empfiehlt sich ein erster Bummel durch Odessas Zentrum. Schon bei diesem ersten Kontakt mit der Stadt wird Ihnen das südländische und multikulturelle Flair auffallen. Zum Aufbau der Stadt nach Ihrer Gründung durch Katharina die Große(1795) strömten abenteuerlustige, aufgeklärte und talentierte Menschen aus ganz Europa hierher - Russen, Polen, Armenier, Griechen, Ukrainer und viele andere. Mit Ihnen trafen zahlreiche Religionen in Odessa zusammen. Gemeinsam ließen Sie eine bunte, lebensfrohe, reizvolle Stadt entstehen. Legendär sind Odessas kulturelle Vielfalt, sein jüdisches Leben, seine Weltoffenheit. Heute ist die Stadt an mancher Stelle ganz modern, gestylt, dekadent, an anderer Stelle kommt reizvolle Architektur aus der Aufbauzeit zur Geltung. Sie werden schnell Neugierde darauf entwickeln, die Stadt näher kennen zu lernen.
2. Tag – Willkommensgrüße von Richelieu; Odessa kennenlernen
Am Vormittag bittet Sie Ihre Reiseleitung zu einem mehrstündigen Rundgang durch Odessa. In eine Toga gehüllt grüßt die Statue des ehemaligen Stadthalters E. Richelieu die Neuankömmlinge. Sie stehen am Richelieu-Denkmal, schauen auf den Hafen – Odessa ist die größte ukrainische Hafenstadt am Schwarzen Meer - und schauen auf die Potemkin-Treppe, die eine Hauptrolle in dem Film „Panzerkreuzer Potemkin“ spielte. Sie sehen den Woronzow-Palast mit seinen selbst vom Meer aus sichtbaren Säulen und den Potozkij-Palast mit Gemäldegalerie. Der Statue Puschkins schaut man in der Puschkinskaja in die Augen. Weiterhin sehen Sie den im klassizistischen Stil gebauten Gagarin-Palast, in dem sich heute das Literaturmuseum befindet, das berühmte Operngebäude und vieles mehr. Sicherlich bietet sich Ihnen auch die Möglichkeit, in die „Passage“ zu gehen, eine überdachte Ladenstraße im Jugendstil. In Fußnähe befinden sich ein Souvenir- und ein Bauernmarkt, wo man allerlei Andenken, frische Lebensmittel und was das Herz sonst noch begehrt, kaufen kann. In einem der hübschen Straßencafés auf Odessas Vorzeigepromenade Deribasovskaja lässt sich das Treiben von Mengen flanierender – zum Abend hin vorwiegend junger - Menschen beobachten. Lust auf einen Opernbesuch? Ihre Reiseleitung besorgt Ihnen gerne die Eintrittskarten.
3. Tag - Museumsbesuch und ehemaliges jüdisches Viertel
Bei einem Spaziergang durch das ehemalige jüdische Viertel erfahren Sie mehr über das jüdische Leben früher und heute in Odessa. Die jüdische Gemeinde spielte eine besondere Rolle und prägte das kulturelle Leben und das Stadtbild. Jüdische Schriftsteller und Musiker wählten Odessa zu Ihrem Heimatort und machten die Stadt zum jüdisch-literarischen Zentrum im Zarenreich. Ein bekannter Sohn der Stadt ist Isaak Babel. Der Schriftsteller, Journalist und Freund Maxim Gorkis schrieb in Odessa an Theaterstücken, Romanen und Erzählungen. Heute pflegen odessitische Juden wieder traditionelle Sitten und Gebräuche. Sie besuchen heute auch das Museum für westeuropäische und orientalische Kunst. In diesem prunkvollen Museumsgebäude und ehemaligen Palast des Geschäftsmannes Abasa, werden Ihnen Kunstwerke der Malerei, der Bildhauerei und der Angewandten Kunst des 16. bis 19. Jh. präsentiert. Sie sehen u. a. Werke von Lucas van Leyden, Michelangelo, Caravaggio und Frans Hals.
4. Tag - Abschied nehmen / Weiterreise auf die Krim oder nach Moldawien
Falls Sie am Vormittag noch Zeit haben, lohnt sich der Besuch eines der Märkte in der Stadt. Dann heißt es leider, Abschied von der „Perle am Schwarzen Meer“ nehmen. Es geht wieder zurück nach Hause.
Oder Sie haben sich für eine Verlängerung Ihres Aufenthaltes entschieden, um z. B. auf das Land hinauszufahren und bei der Stadt Bilhorod-Dnistrovskyj die Akkerman-Festung (deutsch: Weiße Festung) zu besichtigen. Nach ca. 1,5 Std. Fahrt durch die Landschaft am Schwarzen Meer kommen Sie zur Festungsanlage. Über ein riesiges Arreal ziehen sich beeidruckende Überreste, Mauern, Gräben, zahlreiche Türme. Bis 600 v. Ch. reicht die Geschichte dieses Platzes zurück. Von den Festungsanlagen schauen Sie direkt auf das Schwarze Meer hinaus. In der Stadt Bilhorod-Dnistrovskyj gibt es noch eine interessante armenische Kirche aus dem 14. Jh. zu sehen.
Eine andere Variante ist, Sie schließen an Ihre Odessa-Reise einen Besuch von Chisinau, der Hauptstadt der Republik Moldau, an. Zu empfehlen ist auch, Ihre Odessa-Reise mit einer Reise auf die Krim zu verbinden.
Schauen Sie bitte auf unser Reiseangebot:
"Kirmreise 7 Tage"
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 |  |  | Die Große Apfelsine (hier noch vor dem Archäologischen Museum) erinnert an eine List der Odessiten: Um vom Zaren Paul I. ein Darlehen zum Ausbau des Hafens zu bekommen, übergaben sie ihm 3000 Apfelsinen der besten Sorte aus Griechenland.
|  |  |  |  | Die Potemkin-Treppe hinunter und hinauf zu steigen gehört zum "Erleben" von Odessa.
|  |  |  |  | Die Oper in Odessa: ein einmaliges Bauwerk; auch die Besichtigung des Inneren sollten Sie sich nicht entgehen lassen.
|  |  |  |  | Beim Bummel durch das Zentrum Odessas stoßen Sie "auf Schritt und Tritt" auf architektonische Kleinode. Hier ein Blick auf die Fassade der Alten Börse.
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