Armenien
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Die Süd-Kaukasus-Länder
 
 
 
 

Armenien kennenlernen

 
Sevansee
Für die Armenier ist der Sevansee ein Meer, immerhin ist er 78 km lang und 56 km breit.
 


Armenien ist Kreuzungspunkt zwischen Europa und Asien.
Die Armenier sind wie wir ein indogermaisches Volk.
Armenien war der erste christliche Staat der Welt.
Die Amenier verehren den Ararat, dieses gewaltige, über 5000 m hohe und immer mit Schnee bedeckte Bergmassiv im äußersten Osten der Türkei.
Hier – so schon frühe armenische Geschichtsschreiber – ist Noah mit seiner Arche gestrandet. An den Hängen dieses erhabenen Berges soll er die ersten Weinberge angelegt haben.
(In den Göttersagen war dieser Berg Schauplatz göttlicher Auseinandersetzungen. Hier  wohnten die Fabelwesen der alten Mythen.)
Aber dieser majestätische Berg ist für sie nicht zu erreichen; Stacheldraht – die armenisch-türkische Grenze – versperrt den Weg.

Die Arche Noah, der erste christliche Staat! ... Was kennen wir von diesem Land, von seiner über Jahrtausende reichenden Kultur, seinen Menschen und deren Leben?

Es ist heute einfach, Armenien kennenzulernen. Bereisen sie es möglichst im Frühjahr, kurz nach der Schneeschmelze. Da hüllt sich das sonst von Kälte oder Hitze geplagte Land in frisches Grün.
Ein Erlebnis, die Landschaft am „Meer“der Armenier, dem 1900 Meter hoch gelegenen Sevansee.
Auf dem Rücken einer Halbinsel liegt idyllisch die Anlage des Sevanklosters; seine älteste Kirche soll im Jahr 874 erbaut worden sein. Nicht nur am Sevansee, an unzähligen Stellen bereichern Kirchen aus frühen Jahrhunderten den Blick auf die Landschaft.

Zur Landschaft im Norden  ein Gedicht von Ruben Sevak: „Welch weiter Blick! Welch süßer Traum! Welch frischer Hauch! / Von glitzernden schneeleuchtenden Bergen sich ein Strahlen ergießt / von Verfall nicht ahnenden dichten Wäldern auch / bis zu sanften Weiden und Wiesen, wo ein Bächlein fließt / welch weiter Blick! Welch süßer Traum!"